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1984: erste Standardformation

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2009

2010
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Die Standardformation wurde 1983 mit Klaus Hallen als erstem Trainer gegründet.
Bereits im Jahr 1984 tanzte sich Formation ganz nach vorne und holte sich
den Vizetitel bei den deutschen Meisterschaften. Sensationell fast der darauf
errungene Vizetitel bei den Weltmeisterschaften.
Die nächste DM in Braunschweig gewann der 1.TCL mit der Traumwertung "sieben
mal die Eins" und holte im gleichen Jahr auch zum ersten mal den Weltmeistertitel.
Nach vier Weltmeistertiteln in Folge gab Klaus Hallen 1989 sein Traineramt
an seine Nachfolger Norman und Dagmar Beck ab, die selbst jahrelang aktiv
dabei waren und Weltmeister wurden.
Mit Norman und Dagmar wurde die Formation noch zweimal Welt- und Europameister,
bevor sie ihr Traineramt wieder aufgaben. Es folgten vier Jahre mit Trainerwechseln,
in denen die Formation zwar mehrmals deutscher Meister wurde, aber ein weiterer
WM-Titel blieb ihr versagt.
Erst als Norman und Dagmar Beck 1994 wieder das Heft in die Hand nahmen,
ging es wieder aufwärts. Noch etwas unglücklich über die deutsche Vizemeisterschaft
1995 wurde die Mannschaft bei der WM in der Stuttgarter Schleyerhalle erneut
Weltmeister.
Das Jahr 1996 wird zur Demonstration der Stärke für das Team, als man alle
Titel, die es zu gewinnen gab, abräumte. Nachdem im Jahr 1997 die erhofften
großen Erfolge ausblieben und viele Tänzer ihre Karriere beendeten, wurde
1998 ein Neuanfang gewagt.
Mit vielen jungen Tänzern gingen Norman und Dagmar ein enormes Risiko ein.
Dennoch gelang erneut der Sprung unter die ersten drei in Deutschland. Der
scheinbare Tiefpunkt jedoch war der 4. Platz bei der DM 1999, als die Mannschaft
zum ersten mal seit 1984 nicht mehr auf dem Podest landete.
Dennoch zeigte sich bald, dass der vorgegebene Weg vom Trainerehepaar Beck
richtig war. Die Mannschaft kämpfte sich noch in der gleichen Saison klar
auf Platz 3 vor. Die Bronzemedaille holte sie auch bei der DM 2000, als
man leistungsmäßig aber schon nahe an Platz 2 war.
Der Paukenschlag folgte dann beim Turnier in Ludwigsburg, als man mit allen
Zweien am amtierenden deutschen Vizemeister Berlin vorbeizog. Nachdem die
Bundesliga ebenfalls mit Platz zwei abgeschlossen wurde und man auch international
wieder dabei war (EM 2000 im Finale), hoffte das Team um Trainer Norman und
Dagmar Beck im Jahr 2001 wieder auf den großen Aufschwung.
Dieser stellte sich dann auch wie erwartet ein. Seit 2001 ist die Mannschaft -deutlich verjüngt- jedes Jahr an Deutschlands Spitze vertreten.
Auf der Weltmeisterschaft 2003 in der Stuttgarter Hanns-Martin Schleyerhalle gelang dann das Unerwartete: Die Mannschaft übertraf ihr Ziel der Finalteilnahme um Längen und erreichte am Ende einen grandiosen vierten Platz.
Europameisterschaft 2004: Die Mannschaft trat mit der gleichen Kür "Tanz der Galaxien" wie bei der WM im vergangenen Jahr an. Dabei erlitt die Mannschaft unter schwierigen Bedingungen eine herben Rückschlag und musste sich am Ende mit einem unglücklichen fünften Platz zufrieden geben.
Doch der Kampf um die begehrten Plätze an der Spitze war noch nicht beendet: Einige Wochen später startete die Standardformation hochmotiviert bei der Weltmeisterschaft in Braunschweig. Dabei gelang die verdiente Revanche: die Wertungsrichter belohnte die Mannschaft mit Platz 3.
Ein Jahr später fand die Europameisterschaft fast auf heimischem Parket - erneut in Braunschweig - statt. Mit neuer Choreografie "Dreamsworlds" belegte die Mannschaft am Ende Platz 2.
Ein Jahr später gelang der Mannschaft mit "Dreamworlds" mit dem Sieg bei der Deutschen Meisterschaft in der Stuttgarter Porsche Arena endgültig die Rückkehr an die nationale Spitze. Zwar verlor das Team noch die Bundesligarückrunde gegen den ewigen Konkurrenten aus Braunschweig, aber 2007 festigte sich der erste Platz auf nationaler Ebene:
Mit neuer Choreografie "Barcelona" und goldenen Kleidern sorgte die Standardformation bei der DM in Bochum mit 8 Einsen für Furore. Zwei Wochen später vollendete das Team mit dem 9. Weltmeistertitel endgültig das langersehnte Comeback auf internationaler Ebene.
Seitdem steht der 1. TC Ludwigsburg in Deutschland unangefochten auf Platz 1: Nicht eine einzige Einserwertung musste die Mannschaft in der Bundesligasaison 2008 abgeben.
Die Erfolgschoreografie „Barcelona“ und das sehr junge Team sorgten auch in der Saison 2008-2009 mit dem dritten DM-Titel in Folge, allen gewonnenen Bundesliga-Wettbewerben, dem 3. Platz bei der EM in Moskau und dem Vize-Weltmeistertitel 2008 in Moldawien dafür, dass man national den Ton angab und international zur Spitze gehörte.
Den bislang größten Erfolg und Höhepunkt in der neueren Geschichte der Standardformation errang die Mannschaft in der Saison 2009-2010. Zum vierten male in der Geschichte der Standardformation werden innerhalb einer Saison alle nationalen und internationalen Titel gewonnen. Mit dieser eindrucksvollen Demonstration an Leistung, Wille und Kampfkraft ist das Entwicklungskonzept am Ziel seiner Planung angelangt und das Projekt BARCELONA wird beendet.
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