Ihre Möglichkeiten beim 1. Tanzclub Ludwigsburg  
     
 

Für Senioren gibt es beim 1. TCL mehrere Möglichkeiten, das Tanzbein zu schwingen. Für die Angebote 1-4 werden die Teilnehmer aus versicherungsrechtlichen u. a. juristischen Gründen Mitglied im 1. TCL. Für die Tanznachmittage ist ein kleines Eintrittsgeld zu entrichten.

  1. In unseren klassischen Hobbygruppen z.B. am Mittwoch- oder Freitagabend. Die Schwerpunkte liegen in den Gesellschaftstänzen. Diese Möglichkeit besteht schon seit über 41 Jahren und wir haben auch noch Mitglieder, die seit den 70er Jahren dabei sind.
    (Monatsbeitrag 25,00 € / Person)

  2. In unseren Gruppen Gesellschaftstanz für Senioren montags von 13.30 – 15.00 Uhr oder mittwochs von 10.30 – 12.00 Uhr. Die Teilnehmer  tanzen ebenfalls paarweise die klassischen Gesellschaftstänze und zwischendurch auch einmal einen Partytanz. Sie werden von unseren erfahrenen Trainern im entspannten Seniorentempo unterrichtet. Es wird viel wiederholt und jede Figur so lange geübt, bis sie sicher in Kopf und Füßen ist. Dabei wird viel gelacht! Und ab und zu wird auch für einen Auftritt geübt.
    (Monatsbeitrag 18,00 € / Person)

  3. In unseren Seniorentanz-Gruppen. Hier trifft man alte Freunde oder freut sich darauf, neue kennen zu lernen. Getanzt wird partnerunabhängig und ohne Leistungsdruck. Man tanzt internationale Folklore-Tänze, Square und Round-Tänze, Line Dance und meditative Tänze Unsere Seniorentanz-Gruppen treffen sich mittwochs, 14.00 – 15.00 Uhr und am Donnerstag 12.30 – 13.30 Uhr sowie 14.00 – 15.00 Uhr.
    (Monatsbeitrag 18,00 € / Person, zurzeit nur 16,00 €, da von der Anna-Neff-Stiftung gefördert.)

  4. Hochbetagte und körperlich eingeschränkte Senioren treffen sich dienstags von 10.30 – 11.30 Uhr zum Tanzen mit dem Rollator. In dieser Gruppe wird mit geeigneten Tanzformen der speziellen körperlichen Situation der Teilnehmer Rechnung getragen.
    (Monatsbeitrag 18,00 € / Person, zurzeit nur 14,00 €, da von der Anna-Neff-Stiftung gefördert.)

  5. Wer nicht regelmäßig in einer festen Gruppe tanzen möchte und lieber sporadische Tanzgelegenheiten bevorzugt, ist bei unseren monatlichen Senioren-Tanznachmittagen am Samstag gut aufgehoben. Immer im Wechsel gibt es dabei einmal Seniorentanztee Gesellschaftstänze und das andere Mal offenes Seniorentanzen.

    Bei unserem Seniorentanztee Gesellschaftstänze mit Betreuung durch Dr. Haspel haben unsere Seniorenpaare die Möglichkeit, ihre Tänze zu üben. Natürlich dürfen auch Senioren, die nicht Mitglied im 1. TCL sind, ihre Runden bei uns drehen. Von 15.00-17.00 Uhr steht Ihnen unser schönes Clubheim zur Verfügung.

    23.01.2010, 15.00-17.00 Uhr, Tanztee Gesellschaftstänze
    27.03.2010, 15.00-17.00 Uhr, Tanztee Gesellschaftstänze
    (Unkostenbeitrag jeweils 2,00 €)

Zu unserem offenen Seniorentanzen sind alle Senioren herzlich willkommen, die Spaß und Freude daran haben, sich ungezwungen zu Musik zu bewegen. Eine Mitgliedschaft im 1. TCL ist nicht erforderlich. Kommen Sie von 15.00-17.00 Uhr in unser schönes Clubheim und tanzen Sie mit Barbara Behnert Mixer, Kreis- und Blocktänze und natürlich auch Paartänze. Zwischendurch entspannen Sie sich bei Kuchen und Kaffee oder Tee.

27.02.2010, 15.00-17.00 Uhr, offenes Seniorentanzen
24.04.2010, 15.00-17.00 Uhr, offenes Seniorentanzen
(Unkostenbeitrag jeweils 2,00 €)

Der Seniorentanz bietet die Möglichkeit des geselligen Tanzens für ältere und alte Menschen.

  • bietet Gemeinschaft, fördert Geselligkeit und bereitet Freude
  • ist gesund. Er fördert das Herz- und Kreislaufsystem, die Beweglichkeit der Gelenke, Koordination und Gedächtnisleistung; d.h. Seniorentanz ist zugleich Gedächtnistraining.
  • kennt keine Führungsrolle wie der Gesellschaftstanz. Partnerwechsel ist fester Bestandteil der meisten Tänze, um schnell mit den anderen Kontakt zu bekommen.
  • Ist vielseitig und hat viele Quellen: Volkstänze - die in ihren Formen so vielfältig und abwechslungsreich sind, so das auch das frühe und späte 'Mittelalter' angesprochen wird, sowie alte und neue Tanzformen aus aller Welt.

Der Seniorentanz stellt eine eigene, altersgemäße Tanzdisziplin dar, die sich vom herkömmlichen 'Gesellschaftstanz' in einigen sehr wesentlichen Punkten unterscheidet: Seniorentanz lebt nicht von Spitzenleistungen, sondern möchte alle - ungeachtet ihrer individuell verschiedenen Leistungsfähigkeit - zu einem tief empfundenen geselligen Erlebnis führen. Am Seniorentanz können selbst Menschen mitmachen, die durch ihr persönliches Schicksal an den Rollstuhl gebunden sind. Der Seniorentanz kennt auch keine männliche Führungsrolle sondern ist in seinen Formen auf gleichberechtigte Partner eingestellt.
Seniorentanz bereitet aber nicht nur Spaß und Freude, sondern ist auch durch modernste sportmedizinische Grundlagen untermauert. Neuere Untersuchungen zeigen eindeutig, dass Seniorentanz durchaus bis ins fortgeschrittene Alter praktiziert werden kann und einen wichtigen Beitrag in der Prävention von Herz-Kreislaufkrankheiten darstellt.

Seniorentanz, wie er derzeit in zahlreichen Gruppen angeboten wird, berücksichtigt gezielt die speziellen Bedürfnisse älterer Menschen. Es wird auf schnelle Drehungen und sportliche Sprünge verzichtet, dafür werden anspruchsvolle Schrittfolgen getanzt. Anders als beim klassischen Gesellschaftstanz muss man sich viele wechselnde Schritte merken. Die schult Koordination, Gedächtnis und Merkfähigkeit.
Nicht zuletzt mit Blick auf den hohen Frauenanteil unter den älteren Menschen sind beim Seniorentanz keine festen Partnerschaften erforderlich. Es wird überwiegend in Außen- und Innenkreisen mit wechselnden, gleichberechtigten Partnern getanzt. Eine Besonderheit, die den meisten das Mitmachen ungemein erleichtert. Man kann den anderen ohne Angst berühren, ihn bei der Hand nehmen. Eine Erfahrung, die sich durchaus auch im Alltag positiv bemerkbar macht: Wer beim Tanzen Gemeinschaft erlebt hat, traut sich auch sonst leichter aus seinem Schneckenhaus.

Tanzen im Sitzen

Für Musik und Rhythmus hat jeder Mensch einen 'Empfänger'. Wir antworten darauf mit Belebung, Erwärmung und Öffnung nach außen. Das können wir natürlich auch beim Tanz im Sitzen erleben, wenn man 'bewegungsdurchlässig' arbeitet. Der Gewinn ist ein ganz anderer als beim Stehen. Daneben werden natürlich auch Bewegungskoordination und Geschwindigkeit trainiert. Bei hoch betagten oder mehrfach behinderten Tänzern, die nur mehr wenig Aktivität zeigen, werden durch Musik und Rhythmus tiefe Zentren im Gehirn angesprochen, es tritt eine rasche Belebung der ganzen Emotionalität ein. Die Verflachung der Gefühle wird aufgehoben, Freude und Seligkeit oder tiefe Trauer und Zorn werden - je nach der Lebensgeschichte und der aktuellen Lebenslage - lebendig.

Kreativer Tanz

Die Teilnehmerinnen entdecken und erweitern ihre persönlichen Bewegungsmöglichkeiten. Sie klären ihr Selbst- und Körperbild, gestalten ihren Ausdruck auf lustvolle und kreative Weise und entwickeln ihre nonverbalen Kommunikationsfähigkeiten. Sich auch im Alltag von Bewegung, flexiblen Gedanken und Gefühlen inspirieren und leiten zu lassen, gehört zu den Zielen des Kreativen Tanzes.
Statt jede Bewegung einzeln zu lernen, wird im Kreativen Tanz das Bewegungsprinzip erfasst: die Bewegungsqualitäten Raum, Zeit, Kraft und Bewegungsfluss werden spielerisch und bewusst erfahren und gestaltet. Das eigene Bewegungsverhalten ist Ausgangspunkt für die kreative und bewusste Tanzgestaltung, es werden neue Tanzerfahrungen hinzugefügt und ergänzen den persönlichen Ausdruck. Der Kreative Tanz ist ein Mittel durch Bewegung Gefühle und innere Spannungen auszudrücken. Er hilft die schöpferischen Fähigkeiten wahrzunehmen und weiterzuentwickeln. Belastungen und Stress können auf diese Weise abgebaut und neue Reserven entdeckt werden.

 Meditativer Tanz

Das Wort „Meditation“, sinngemäß übersetzt mit „die Mitte einüben“ beschreibt sehr gut, um was es beim Meditativen Tanz geht: Es handelt sich um einfache, ruhige oder auch beschwingte Kreistänze, die durch ihre strukturierte Form und die Wirkung der Musik die TeilnehmerInnen in die eigene Mitte kommen lassen. Dabei macht das Einüben der Schritte, das Wiederholen der Tanzform und die Einfachheit der Choreografie erst die Wirkung, die Essenz der Tänze deutlich.
So schafft Meditatives Tanzen die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, Kraft zu schöpfen und in Einklang mit dem eigenen Körper, mit sich, mit der Gruppe und dem ganzen Umfeld zu kommen. Im Meditativen Tanz lässt sich die tiefe Wirkung von Symbolik, Rhythmus und Musik erspüren und eine Möglichkeit für spirituelle Erfahrung entsteht. Damit sind die Tänze „heilig“ im Sinn des englischen Wortes „whole“, was ganz, ganzheitlich bedeutet. Kein Wunder, dass das Interesse am Meditativen Tanz ungebrochen ist, denn die TänzerInnen erleben die heilende, heilsame Wirkung der Tänze am eigenen Leib.
Die Einfachheit der Tänze macht sie für vielfältige Personengruppen und Kontexte verwendbar: so wird in Kindergärten und Schulen, Gruppen, Gemeinden, Volkshochschulen, in der Seniorenarbeit, mit Behinderten, psychisch Kranken, in Kliniken, in der Tanz- und Musiktherapie, in Verbindung mit alternativen Heilmethoden und Körpertherapien, getanzt und sicher gibt es noch viele Möglichkeiten darüber hinaus....!