Lateinformation

Seit über 40 Jahren gilt die Lateinformation zu einer festen Größe beim 1. Tanzclub Ludwigsburg. Im Bereich des Leistungssports angesiedelt konnten schon viele große Erfolge erzielt werden. Anders als im Einzeltanz, bei dem Paare einzeln gegeneinander antreten, ist Formationstanzsport eine Teamsportart. Getanzt wird auf eine definierte Musik in der Länge von circa sechs Minuten, zu der die fünf Lateinturniertänze Cha-Cha-Cha, Rumba, Jive, Paso Doble und Samba gemeinsam als Mannschaft vertanzt werden

Neben Technik und Charakteristika der Tänze liegt der Fokus beim Formationstanzen auf Bildentwicklungen innerhalb der anspruchsvollen Choreografie, auf Highlightelementen wie Roundabout, Bodenwischer, Kettenreaktionen, Pirouetten und Wind sowie auf einer durchgängig homogenen Präsentation der Tänzerinnen und Tänzer. Bewertet wird auf den fünf Saisonturnieren, die in der Regel zwischen Januar und März stattfinden, der Hauptteil, welcher von Ein- und Ausmarsch umrahmt ist.

Gemeinsam etwas kreieren, miteinander aufbauen und erleben, das Team neben sich auf der Fläche spüren, Teamspirit: All das macht den Lateinformationstanzsport aus und fesselt zurecht seit langem Einsteiger und Fortgeschrittene.

Alexander Schwaderer

Selbst tanzte er zu erfolgreichen Zeiten als Teil des A-Lateinteams mit. Er wurde Deutscher- und Weltmeister mit der TSG Bremerhaven und konnte einige Erfahrungen beim TSC Hansa Syke als Trainer sammeln. Seit 2013 trainiert „Schwadi“ das TCL A-Team und ist zeitgleich Teammanager der TCL Latein Teams.

 

 

Rainer Schoenamsgruber

Er und seine Frau Andrea waren ein äußerst erfolgreiches Latein-Paar. So erreichten Rainer und Andrea mehrmals das Finale der deutschen Meisterschaften Latein, 1988 wurden sie sogar deutsche Vizemeister. Außerdem stehen der 7. Platz bei den Europameisterschaften, der 3. Platz beim Europacup und bei den German Open Championships zu Buche. Aber auch über 10 Tänze waren die beiden sehr erfolgreich in der deutschen Spitze vertreten. Nach dem Wechsel in das Profilager trainierten sie auch die Einzelpaare sowie die Lateinformation des 1.Tanzclub Ludwigsburg. Mit der Lateinformation, die sie in die 1. Bundesliga führten, erreichten Rainer und Andrea unter anderem 3. Plätze bei der DM und der 1. Bundesliga sowie 1997 den Europacupsieg. Auch Einzelpaare der Jugend- und der Hauptklasse führten Rainer und Andrea bereits zu Landesmeister- und deutschen Meistertiteln sowie zu Weltmeisterschaftsqualifikationen.

 

Tania Teschner

Ihre Formationstanzkarriere startete Tania Teschner im Jahr 2000 und durchlief seitdem sämtliche Ligen und war an vielen Aufstiegen beteiligt, unter anderem für die TSG Bietigheim, den 1. TSC Kirchheim/Teck und zuletzt für den 1. Tanzclub Ludwigsburg. Mit dem TCL A-Team tanzte sie in der 1. Bundesliga zu Symbiosis und ROOD. Dank ihrem vielseitigen Wissensschatz im Formationstanzen und ihren Erfahrungen im Einzeltanz ergänzt sie das Trainertrio optimal und hat zudem immer ein offenes Ohr für „ihre“ Tänzerinnen und Tänzer.

Das Training der Lateinformation findet abwechselnd im Clubheim des 1. Tanzclub Ludwigburg und den umliegenden Sporthallen der Stadt statt.

Bei Interesse an einen Schnuppertraining freuen wir uns auf eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Einen Dank an all unsere Fotografen: vstudio.photos
   
   
Saison Thema 1. Bundesliga 2. Bundesliga Deutsche Meisterschaften   Trainer
 
2020/2021      Saison abgesagt      
 
2019/2020  Unstoppable    Saison abgebrochen
(auf 3. Platz)
-   Alexander Schwaderer,  Rainer Schönamsgruber, Tania Teschner
 
2018/2019  Rood 7. Platz   7. Platz
Braunschweig
  Alexander Schwaderer, Michael Gnad
 
2017/2018  Rood 6. Platz   5. Platz
Bremen
  Alexander Schwaderer,
Nicole Scheel, Michael Gnad
 
2016/2017 The Symbiosis  6. Platz   6.Platz
Bamberg
  Alexander Schwaderer, Nicole Scheel, Michael Gnad
 
2015/2016 The MashUp   6.Platz 6.Platz
Bremen
  Rainer Schönamsgruber, Alexander Schwaderer
 
2014/2015 Unstoppable 5.Platz   5./6.Platz 
Ludwigsburg
  Rainer Schönamsgruber, Alexander Schwaderer
 
2013/2014 Unstoppable   1.Platz  -   Rainer Schönamsgruber, Alexander Schwaderer
 
2012/2013 Crazy Fire 7.Platz   7./8.Platz
Düsseldorf
  Rainer Schönamsgruber, Sven Haag
 
2011/2012 Crazy Fire   1.Platz  -   Rainer Schönamsgruber, Sven Haag
 
2010/2011 Crazy Fire   3.Platz  - 3.Platz Donaupokal
1.Platz Bärenherzpokal
Rainer Schönamsgruber, Sven Haag
 
2009/2010 Joe Coker   4.Platz  -   Rainer Schönamsgruber, Sven Haag
 
2008/2009 Joe Coker 7.Platz   8.Platz
Bremen
  Rainer Schönamsgruber, Sven Haag
 
2007/2008 Swords of Passion   3.Platz  -   Markus Fauser, Alice Marlene Schlögl, Rainer Schönamsgruber
 
2006/2007 Swords of Passion   3.Platz  -   Markus Fauser, Alice Marlene Schlögl, Rainer Schönamsgruber
 
2005/2006 Elton John 8. Platz   7./8.
Bremen
  Klaus Noll, Markus Oenning
 
2004/2005 Elton John 6. Platz   5./6.Platz
Düsseldorf
  Klaus Noll, Markus Oenning
 
2003/2004   4. Platz   5./6.Platz
Braunschweig
  Klaus Noll, Alice-Marlene Schlögl
 
2002/2003   5.Platz   5.Platz
Bremen
2.Platz Austrian Open Markus Sónyi, Klaus Noll
 
2001/2002   5.Platz   6.Platz
Sindelfingen
2.Platz Austrian Open Markus Sónyi, Klaus Noll
 
2000/2001     1.Platz  -   Markus Sónyi, Klaus Noll
 
1999/2000    7. Platz   4. Platz
Karlsruhe
  Rainer & Andrea Schönamsgruber, Klaus Noll
 
1998/1999    4. Platz   4. Platz
Köln
2. Platz Europacup Rainer & Andrea Schönamsgruber, Klaus Noll
 
1997/1998    4. Platz   4. Platz
Bremen
2. Platz Europacup Rainer Schönamsgruber, Klaus Noll
 
1996/1997    4. Platz   4. Platz
Sindelfingen
  Rainer & Andrea Schönamsgruber
 
1995/1996    4. Platz   4. Platz
Köln
  Rainer & Andrea Schönamsgruber
 
1994/1995    4. Platz   4. Platz
Berlin
  Rainer & Andrea Schönamsgruber
 
1993/1994    4. Platz   4. Platz
Bremerhaven
  Rainer Schönamsgruber, Andrea Ehret
 
1992/1993    4. Platz   4. Platz
Stuttgart
  Rainer Schönamsgruber, Andrea Ehret
 
1991/1992       3. Platz
Köln
  Rainer Schönamsgruber, Andrea Ehret
 

 

 

 



1977 wurde die erste Lateinformation des Clubs gegründet.
Die erste Trainerin hieß Carmen Tölle und mit gebrauchten Kleidern von der damaligen Formations-Hochburg Hamburg ging es in die erste Saison.
Bereits 1979 gelingt der Aufstieg in die Bundesliga. Mit dabei unter anderem die später noch erfolgreicheren Tänzer Rainer Schönamsgruber, Florencio Garcia, Uwe Endress und Hedwig Rittner. Auf der Fahrt zur deutschen Meisterschaft 1979 übt man bei den Pausen auf den Bahnhofsvorplätzen noch den Einmarsch. Es folgen Rückschläge mit Ab- und Aufstiegen. 1981 wurde Klaus Hallen als neuer Trainer verpflichtet, der jedoch auch kein Glück mit der Lateinformation hat, so dass man diesen Versuch zunächst aufgibt und es mit einer Standardformation versucht.

Erst 1988 versucht man es erneut, diesmal mit Rainer und Andrea Schönamsgruber als Trainer. Es kommt neuer Schwung in das Team und der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Mit Melodien aus amerikanischen Fantasy-Filmen („Ghostbusters“) gelingt 1991 der umjubelte Sprung auf Platz 3 der deutschen Meisterschaft und in der Bundesliga-Runde. Jahrelang hält man sich daraufhin im deutschen Spitzen-Quartett der Lateinformationen.

Mit dem Programm „Lion King“ mit Musiken aus dem gleichnamigen Walt Disney-Film holt sich die Mannschaft 1997 den Europacup. Zweimal noch wird das Team danach Vize-Europacupsieger, bevor 2000 die bitterste Stunde ansteht.

Der Abstieg aus der 1.Bundesliga. Nach dem Neuaufbau 2001 gelingt allerdings mit allen Siegen der sofortige Wiederaufstieg und die Mannschaft ist seitdem wieder in der Eliteliga dabei. In der darauffolgenden Saison schaffte das Team als Aufsteiger auf Anhieb Platz 5 der Abschlusstabelle der 1. Bundesliga.

Seit dem Wiederaufstieg zeigt das Team eine sehr konstante Leistung und festigt Jahr für Jahr Platz fünf der Tabelle.

In der Saison 2004 überzeugte die Mannschaft -mit dem neuen alten Co-Trainer, der mittlerweile das Amt des Cheftrainers übernommen hatte- durch klares, druckvolles Tanzen. Diese Leistung wurde dann auch einem verdienten vierten Platz belohnt.

Im darauffolgenden Jahr startete das Team erneut mit dem Programm „Elton John“. Auf der Deutschen Meisterschaft 2005 in Düsseldorf wurde das Ziel, ins Finale zu kommen, leider nicht erreicht. Das Team musste sich mit einem geteilten 5./6. Platz in der Zwischenrunde vom Publikum verabschieden.

Der Kampf um den Verbleib in der ersten Liga wurde in der folgenden Turniersaison zu einem spannenden Zweikampf zwischen Aufsteiger Wesel und dem TCL. Anfänglich schien Wesel die Nase im Kampf um den begehrten sechsten Platz vorn zu haben. Der Ehrgeiz des Ludwigsburger Teams zahlte sich am Ende jedoch aus. So wurde am Ende der Saison der Kampfgeist mit dem Ligaerhalt für die Ludwigsburger belohnt.

Die Deutsche Meisterschaft in Bremen nährte noch die Hoffnung, wieder den Klassenerhalt zu meistern, was jedoch in der Bundesligarunde 2006 nicht bestätigt werden konnte. Durch den erstmaligen Abstieg in die 2. Bundesliga setzte auch ein personeller Neuaufbau ein.

Mit neuer Musik („Swords of Passion“) und der Integration von vielen Paaren aus dem eigenen B-Team, konnte die neu formierte Mannschaft 2007 unter der Regie von Markus Fauser einen sehr erfreulichen dritten Rang ertanzen, der die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr ins Oberhaus nährte.

Das Jahr 2008 stand dann unter keinem guten Stern. Erst kam es aus beruflichen Gründen zum Trainerausfall, dann fiel am Tag vor dem Saisonstart beim ärgsten Konkurrenten um den Wiederaufstieg Backnang auch noch ein Stammpaar aus und so zog sich wiederum der 3. Platz durch die Saison in der 2. Bundesliga.

Man erkannte, dass nun eine systematische Aufbauarbeit unter dem reaktivierten Cheftrainer Rainer Schönamsgruber (Co-Trainer Sven Haag) stattfinden musste. Die neue Musik „Joe Cocker“ entstand. Da platzte es im Juni wie eine Bombe ein, dass die Mannschaft als dritter Aufsteiger für den zurückgezogenen Rekordweltmeister TSG Bremerhaven in die 1. Bundesliga aufsteigen wird. Nun hatte die Lateinformation ein Zeitproblem, denn die Deutsche Meisterschaft in Bremen stand schon im November auf dem Programm. Leider stellte sich der Trainingsrückstand gegenüber den Konkurrenten als zu groß heraus, so dass der 8. Platz die Folge war.

Während der Saison 2009 steigerte man sich zwar zusehens, aber mehr wie ein 7. Platz  war nicht drin und somit kann die Mannschaft sich nun wieder in aller Ruhe neu aufstellen.

In der Saison 2010 belegte das Team des TCL den vierten Platz in der 2.Bundesliga.

Mit dem Thema „Crazy Fire“ erreichte die Mannschaft, im Dezember 2010, einen dritten Platz beim Donau Pokal in Wien. In der Saison 2011 galt es dann, sich der starken Konkurrenz in der zweiten Bundesliga zu stellen. Obwohl der Absteiger aus der ersten Bundesliga vom TSC Residenz Ludwigsburg hinter sich gelassen werden konnte, musste sich das Team mit dem dritten Platz begnügen und das Ziel der Erstklassigkeit ein Jahr nach hinten schieben. Dies Saison wurde durch die Teilnahme an einem Benefizturnier, dem Bärenherzpokal abgerundet. Hier konnte die Mannschaft den ersten Platz erreichenA-Team 2009/2010

Mit allen gewonnen Turnieren in der Saison 2012, gelang der Aufstieg in die 1.Bundesliga.

Auf der Deutschen Meisterschaft 2012 musste man jedoch erkennen, dass der Klassenerhalt noch schwieriger werden sollte, als erwartet. Unsere Mannschaft erwartete eine sehr hochklassige Konkurrenz mit absolut großer Leistungsdichte. So musste man sich an der Deutschen mit einem „Abstiegs-Plazt“ und dem Vorrunden-Aus zufrieden geben, sagte aber für die bevorstehende Liga-Saison den Kampf an. Dichter könnte man es sich gar nicht vorstellen – mit der Differenz von nur einer Einzelwertung musste am letzten Turnier der 1.Bundesliga 2013 der Kampf gegen den Abstieg als verloren geklärt werden. DM 2014

2014 konnte die Lateinformation mit dem Thema „Unstoppable“ die 2.Bundesliga für sich entscheiden. Der damit verbundene Aufstieg in die 1.Bundesliga war auch zeitgleich die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in der heimischen MHP Arena.

Bei der Deutschen Meisterschaft 2014 gelang es dem Team, einen geteilten 5./6. Platz zu erzielen. Die Mannschaft schaffte es, in der Bundesligasaison 2015 den 5. Platz zu erreichen, und konnte damit den größten Erfolg der letzten 10 Jahr feiern.Lateinformation A-Team, Saison 2015/2016 the MashUp

Mit neuer Choreographie „The MashUp“ fuhr das Team, gemeinsam mit Trainer Rainer Schönamsgruber und Alexander Schwaderer nach Bremen, zur Deutschen Meisterschaft. Erstmals wurde das neue Wertungssystem auf einer Deutschen Meisterschaft eingesetzt. Mit neuer, anspruchsvoller Choreo gelang es dem Team, mit deutlichen Punktabstand, sich für die Abendveranstaltung zu qualifizieren. Am Ende der Saison standen ein 6. Platz an der Deutschen Meisterschaft und in der Bundesliga. Der Klassenerhalt in der 1. Bundesliga konnte ein weiteres mal erreicht werden.

Nach einem Neuaufbau der Mannschaft und einem Wechsel im Trainerteam war die Herausforderung groß, den Platz in der 1. Bundesliga zuhalten. Das neue Trainerteam Alexander Schwaderer, Michael Gnad und Nicole Scheel arbeiteten gemeinsam mit dem Team hart, überarbeiteten die Chroeografie „The MashUp“ und schufen daraus „Symbiosis“. Die Arbeit zahlte sich aus, der Klassenerhalt konnte 2017 erzielt werden.

Mit der neuen Musik „ROOD“ konnte bei der Deutschen Meisterschaft 2017 der 5. Platz eingefahren werden, einer der besten Plätze bei einer DM in den letzten Jahren. Leider konnte der Platz in der Saison 2018 nicht verteidigt werden und so schaffte man den Klassenerhalt in der 1. Liga nur mit dem 6. Platz. Erneut musste die Lateinformation viele Abgänge verzeichnen und so ließ sich 2019 der Abstieg in die zweite Liga nicht mehr abwenden. Seit 2019 gehört neben Cheftrainer Alexander Schwaderer Rainer Schönamsgruber wieder dem Trainerteam an. Mit der ehemaligen aktiven Tänzerin Tania Teschner ist das Trainertrio komplett. Um sich vollkommen auf tänzerische Trainingsinhalte konzentrieren zu können, entschieden sich die Verantwortlichen auf eine bewährte Choreografie zu setzen: Mit „Unstoppable“ sollte der Wiederaufstieg 2020 gelingen. Leider musste sich das Team nach einem Auftaktsieg vor heimischem Publikum am Ende dem Lokalrivalen Residenz Ludwigsburg und der FG Rhein-Main geschlagen geben und verblieb in der 2. Bundesliga

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